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Be connected! Warum wir ein neues Weltbild brauchen.

Christa Spannbauer arbeitete in ihren Publikationen mit Zen-Meistern wie Willigis Jäger, Bernhard Glassman und Niklaus Brantschen zusammen, um die spirituelle Erfahrung der Verbundenheit mit einem gesellschaftlich engagierten Handeln zu verbinden. Derzeit arbeitet sie mit ihrem Filmemacherkollegen Thomas Gonschior am gemeinsamen Filmprojekt „Mut zum Leben. Die Botschaft der Überlebenden“. In den Überlebenden von Auschwitz, die sie seit vergangenem Jahr für das Filmprojekt begleitet, fand sie erklärtermaßen die großen Lehrer ihres Lebens.

 „Wir sehen uns derzeit vor die Lösung weltweiter Aufgaben gestellt, die das solidarische Zusammenwirken aller Beteiligten dringend erforderlich macht. Und es ist an uns, das veraltete Weltbild der Trennung, das noch von der Darwinschen Doktrin vom ‚Kampf ums Dasein‘ geprägt ist, endlich zu verabschieden“, schreiben der Hirnforscher Gerald Hüther und die Journalistin Christa Spannbauer in ihrem kürzlich erschienenen Buch „Connectedness - warum wir ein neues Weltbild brauchen“. In diesem plädieren sie gemeinsam mit renommierten Wissenschaftler/innen für eine neue Weltsicht der Verbundenheit, Kooperation und Empathie.
Und das ist dringend erforderlich. Denn wie in keinem anderen gesellschaftlichen Bereich hat Darwins Idee vom „Überleben des Tüchtigsten“ einen solch rücksichtslosen Wettbewerb um die Ressourcen der Menschheit entfesselt wie in der Wirtschaft. Konkurrenz statt Kooperation, Egoismus statt Empathie wurden vom homo oeconomicus zu den Leitmotiven des neuzeitlichen Menschen gekürt.
Die neuen Wissenschaften fördern hingegen ein gänzlich anderes Welt- und Menschenbild zutage. Sie enthüllen eine Welt, in der alles mit allem verbunden ist, und in der wir alle Teil eines großen Lebensnetzes sind. Sie lehren uns, dass alles, was wir tun, Auswirkungen auf das Gesamtgefüge hat und fordern damit auf, Verantwortung für die Welt zu übernehmen, Abschied vom Machbarkeitswahn zu nehmen und Solidarität mit unseren Mitmenschen zu leben.  
Doch wie können wir diese Verbundenheit erfahren? Das Wissen allein genügt nicht, solange es nicht zur Erfahrung wird. Die Weisheitstraditionen aus Ost und West, die bereits seit Jahrtausenden das lehren, was die neuen Wissenschaften uns heute bestätigen, bieten hierfür bewährte Übungswege, die in die Erfahrung der Einheit führen. Christa Spannbauer, die selbst seit vielen Jahren Zen praktiziert, arbeitete in ihren Publikationen mit Zen-Meistern wie Willigis Jäger, Bernhard Glassman und Niklaus Brantschen zusammen, um die spirituelle Erfahrung der Verbundenheit mit einem gesellschaftlich engagierten Handeln zu verbinden.
Mehr dazu auf ihrer Homepage: www.christa-spannbauer.de
Derzeit arbeitet sie mit ihrem Filmemacherkollegen Thomas Gonschior am gemeinsamen Filmprojekt „Mut zum Leben. Die Botschaft der Überlebenden“. In den Überlebenden von Auschwitz, die sie seit vergangenem Jahr für das Filmprojekt begleitet, fand sie erklärtermaßen die großen Lehrer ihres Lebens. Sie haben ihr gezeigt, dass Mitmenschlichkeit, Mitgefühl und Verbundenheit selbst noch unter schwierigsten Voraussetzungen möglich sind und dass die Würde des Menschseins unzerstörbar ist.
Mehr dazu hier.

Das Editorial: Mut in der Wirtschaft

Die Menschen: Be connected! – die Journalistin und Filmemacherin Christa Spannbauer, Referentin auf dem Kongress 2012

Der Kongress 2012 Wirtschaft neu leben – Kongressthema „Nur Mut!"