UML - Unternehmer meines Lebens

 

WAS UNS BESTIMMT

Der Hirnforscher Prof. Dr. Gerald Hüther nennt sie die beiden basalen Bedürfnisse: Verbundenheit und Wachstum. Mit diesen zwei Grundbedürfnissen kommen wir alle auf die Welt. Sie tragen uns durch das ganze Leben.

Das erste Bedürnis ist Nähe, Bindung, Verbundenheit. Die intensivste Erfahrung dazu ist die Verbindung im Mutterleib. Das zweite Bedürfnis ist Wachstum: wachsen dürfen, über sich hinaus wachsen, autonom und frei werden. Da wir bereits vor der Geburt und danach gewachsen sind, entsteht im Gehirn eine Repräsentanz durch die Erfahrung des Wachsens. Diese führt dazu, dass wir eine Erwartungshaltung entwickeln: „Wenn ich verbunden bin und wenn ich bisher gewachsen bin, erwarte ich, dass das so bleibt."

Prof. Hüther sagt, dass es diese beiden Bedürfnisse sind und nicht mehr. In der Folge ist alles, was uns mit diesen beiden Bedürfnissen in Kontakt bringt, heilsam.

Die Kunst besteht in der Vereinbarkeit dieser beiden scheinbaren Gegensätze.
Weder festgeklebt zu sein an Beziehungen noch hinausgewachsen zu sein und alle Bindungen und Wurzeln verloren zu haben. Wer hier die Balance nicht halten kann, der verspürt das jeweils andere Bedürfnis: in einer festen Beziehung wachsen zu dürfen oder bei aller Freiheit verbunden zu sein.


Die Diskrepanz aus einem mangelnden Grundbedürfnis verursacht Dauerstress.
Diesen Mangel kann kein Mensch aushalten und so entdeckt er für sich Ersatzbefriedigungen. Als Beispiele nennt Hüther Konsum, Fernsehen, Süßigkeiten, Drogen, Anstrengung in Schule oder Beruf.
Mit diesen Ersatzbefriedigungen wird vorübergehend das Unruhesystem im Gehirn außer Kraft gesetzt. Das hält jedoch nicht lange an. Nach dem Abklingen muss die Befriedigung erneuert werden. Und so entsteht eine Abhängigkeit.

Wir leben in einer Gesellschaft, die darauf angewiesen ist, möglichst viele Ersatzbefriedigungen zu brauchen. Das funktioniert, indem die beiden Grundbedürfnisse nach Wachstum und Verbundenheit verweigert werden. Wenn wir dies ändern wollen, wird unser Wirtschaftssystem nicht mehr so funktionieren wie bisher, so Hüther.

UML – Gemeinschaft und Bewusstsein für Natürliches Wachstum
In UML – Unternehmer meines Lebens findet sich seit Gründungsbeginn die Erfüllung dieser beiden Grundbedürfnisse wieder. Menschliche Begegnungen, Förderung von Gemeinschaft und Verbundenheit ist ebenso eine tragende Säule wie die Förderung von persönlichem Wachstum und Bewusstseinskompetenz. In allen bisherigen Angeboten (Kongresse, Seminare, Workshops) sind sie eine Selbstverständlichkeit. So lässt sich Wirtschaft wieder in einer Natürlichkeit leben – zum Wohle Aller.

Wer dies für sich erleben möchten, für den bietet das Tagesseminar „Unternehmer des eigenen Lebens in der Praxis" am 21.11.2015 und am 15.01.2016 ganzheitlichen Raum für gute Verbindungen und persönliche Weiterentwicklung (Leitung: Tilo Wondollek).

Das Editorial: Was ist stimmig?

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