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10 BESONDERE GRÜNDE, ETWAS GEMEINSAM ZU TUN.

Warum ist Gemeinschaft so wichtig im Leben? Im Tierreich überlebt es sich in Rudeln, Herden und Schwärmen leichter und besser. Diese Formen geben Sicherheit und Orientierung. In menschlichen Zivilisationen wachsen aus gemeinsamen Interessen persönliche und auch wirtschaftliche Beziehungen. Nachfolgend einige hilfreiche Aspekte von Gemeinschaft, die sich nicht auf den ersten Blick erschließen:

1. Die Weisheit der Vielen (Wisdom of the Crowd)
Die Kumulation von Informationen in Gruppen können zu gemeinsamen Gruppenentscheidungen führen, die oft besser sind als Lösungsansätze einzelner Teilnehmer.Dazu braucht es Meinungsvielfalt, Meinungsunabhängigkeit, die Spezialisierung des Einzelnen und Mechanismen, um aus Einzelmeinungen eine Gruppenmeinung zu bilden.

2. Chance zur Reflexion
Aus der Annahme, dass nichts aus Zufall geschieht, leitet sich die Möglichkeit ab, dass alles, was uns zufällt, einem Sinn folgt. Besonders in Gemeinschaften ermöglichen unterschiedliche Begegnungen entsprechende Resonanzen. Diese können wir bewerten (positiv/negativ) oder bewertungsfrei deuten und als Schlüssel erkennen. 

3. Orientierung und der eigene Platz
Wo stehe ich? Was macht mich aus? Welchen Teil für eine sinnvolle Gesellschaft kann ich beitragen?
Wer kann von sich immer behaupten, dass er seinen Platz, der ihn erfüllt, gefunden hat? Eine bewusste Gruppe gibt Orientierung. Gemeinsame Ziele und Werte geben den Zusammenhalt. Die Begegnung von Mensch zu Mensch auf Augenhöhe hilft uns dabei, in die eigene Größe anzunehmen und somit den eigenen Platz einzunehmen. Sehr schöner Nebeneffekt: wenn wir unseren wahren Platz eingenommen haben, können das auch die anderen tun.

4. Ich nähre dich – du nährst mich.
Ein tibetischer Grundsatz lautet: Wenn du dir etwas wünschst, so hilfe anderen, die sich das Gleiche wünschen, dabei, es zu erreichen. Erst dann erfolgt aus karmischen Gesetzmäßigkeiten die Erfüllung des eigenen Wunsches.
Anders formuliert: nur in einem Raum, in dem "Geber" sind, kann man etwas bekommen. In diesem Bewusstsein sind wir in einem solchen Raum immer gut versorgt.

5. Die Ökonomie des Teilens
In einer begrenzten Welt mit endlichen Ressourcen ist es sinnvoll, gemeinsam Dinge zu nutzen. Das ist nicht nur finanziell entlastend. Es braucht also weniger Arbeitszeit, um sich all die Dinge anschaffen zu können. Zudem fördert es auch den kommunikativen Austausch und schafft weitere Verbindungen.

6. Höherer Wirkungsgrad – größeres Momentum
Große Dinge sind meist gemeinsam entstanden. Durch die Vielfalt einer Gemeinschaft ergibt das Produkt mehr als die Summe seiner Teile. Gemeinschaft bedeutet also hier multiplizieren statt addieren. Zudem lassen sich größere Vorhaben nur so realisieren.

 7. Beitragen statt mittragen
Einzelkämpfer erkennt man unter anderem auch am gebeugten Rücken und Kreuzproblemen. Sie tragen häufig mit. Eine große Entlastung tritt ein, wenn wir aus der Mitte des Kreises heraus treten, uns einreihen und unseren Teil dazu beitragen. So machen wir die Erfahrung, dass es auch Momente gibt, in denen die Gemeinschaft auch uns trägt.

8. Massive Anziehung
Unsere Planeten betrachtend stellen wir fest, dass die Anziehung mit der masse zunimmt. Gemeinschaften mit erkennbarer Gesinnung und spürbaren Werten üben eine große Anziehung auf Gleichgesinnte aus. Davon profitiert jeder Einzelne. Zudem bieten sie auch nach innen Halt.

9. Persönliche Weiterentwicklung
In größeren Gemeinschaften herrscht meist Aufgabenvielfalt. Da sich nicht nur die Erde weiter dreht, unterliegen auch wir in unseren Lebensabschnitten permanenten Veränderungen. Bewusste Gemeinschaften fördern die Entwicklung des Einzelnen und schaffen dafür neue Räume.

10. Und zu guter letzt ...
macht's gemeinsam einfach mehr Spaß. Ein-Personen-Feiern haben sich nicht durchgesetzt.

 

Das Editorial: Bewusstsein in der Wirtschaft

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